Naturparks auf Sizilien

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Zingaro   
 Madonie  
   NebrodiAlcántara
  Ficuzza Ätna
   Simeto
   Cava Grande
    Vendicari
Pantelleria   
Als 1980 zwischen den Orten Scopello und San Vito lo Capo im Westen der Insel eine neue Straße entlang der herrlichen unverbauten Steilküste geplant wurde, kam es zu Bürgerprotesten. Mit Erflog - ein Jahr später wurde das Gebiet von der Regierung in Palermo als erster sizilianischer Naturpark ausgewiesen. Derzeit gibt es auf Sizilien um die 100 Schutzgebiete die großteils sehr gepflegt und mit einer ansprechende Infrastruktur (Wege / Hütten) versehen sind. Hier kann die kontrastreiche Natur Siziliens in beinahe unverfälschter Weise erlebt werden.


  Parco Regionale


Infos und Reisetips zum Naturpark Ätna Parco dell'Etna, 58.095 ha, seit 1987, Region: Ostküste.
Der Parco dell'Etna umgibt Europas höchsten und aktivsten Feuerberg. Die asphaltierten Strassen führen jeweils im Süden und im Norden zu den auf fast 2000 m gelegenen Besucherzentren. Von dort kann man zu Fuß, per Mountainbike, Skitrekking, Sessellift oder Allradbus weiter nach oben in die Lavawüste ...
 
Parco lo Zingaro Parco lo Zingaro, 1.600 ha, seit 1981, Region: Westsizilien.
Die wunderschöne Steilküste mit ihren herrlichen Sandbuchten verwandelt sich im Frühjahr in ein Blütenmeer. Auf den markierten Wegen begegnenen Wanderer häufig der Zwergpalme, dem Wahrzeichen des Parks.
 
Parco dei Nebrodi Parco dei Nebrodi, 85.600 ha, seit 1993, Region: Nordküste
Die dicht bewaldete Bergregion mit seinen vielen Bachläufen und den stillen Gebirgsseen erinnert in seiner Strucktur an ein deutsches Mittelgebirge. Einzigartig sind dagegen die Blicke auf den Ätna und die Liparischen Inseln. Ein ideales Mountainbike Gebiet.
 
Parco delle Madonie Parco delle Madonie, 39.941 ha, seit 1989, Region: Nordküste
Die höchste Region des sizilianischen Apennin wird von einer artenreichen Vegetation, bewaldeten Nordhängen und sehr ursprünglichen Bergdörfern geprägt. Ein herrliches Tourengebiet für Rennradfahrer, Mountainbiker und Bergsteiger.
 
Gola di Alcántara Parco Fluviale dell'Alcantara, 1927 ha, seit 2001, Region: Ostküste.
Der im Nebrodi-Gebirge entspringende Fiume Alcántara hat eine wildromatischen Canyon in das Ätna-Basaltgestein geschliffen. Die ca. 450 m lange, 5-8 m breite und bis zu 25 m tiefe Schlucht kann teilweise zu Fuß durchwatet werden.


  Riserve Naturali Regionali


Infos und Reisetips zum Riserva Simeto Oasi faunistica di Vendicari, 1.512 ha, 1989, Region: Ostküste.
Das Riserva Naturale Orientata Vendicari mit seinen Dünenseen ist einer der wichtigsten Vogel-Rastplätze im Mittelmeerraum.
 
Infos und Reisetips zum Riserva Simeto Oasi del Simeto, 1.859 ha, seit1984, Region: Ostküste.
Das Riserva Naturale besticht durch einen herrlichen Sandstrand. In der dahinterliegenden, schwer zugänglichen Schutzzone nisten seltene Vogelarten.
 
Infos und Reisetips zum Riserva Cava Grande Cavagrande del Cassibile, 2.696 ha, 1984, Region: Südosten.
Die Cava Grande del Cassibile Abstieg ist vermutlich der eindrucksvollste der zahlreichen Canyon in den Monti Iblei. Ca. 80.000 Höhlengräber und einige erfrischende Badebecken können beim Abstieg entdeckt werden.
 
Infos zu den Liparischen Inseln Liparische Inseln, Region: Nordküste
Die sieben kleinen Vulkaninsel liegen quasi auf einer Feuerlinie zwischen Etna und Vesuv. Stromboli und Vulcano sind noch aktiv. Die Inseln sind ein Paradis für alle die gerne Wandern oder einfach Ruhe und Erholung suchen.


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