Die schönsten Strände auf Sizilien

Die Küstenlänge der Insel Sizilien beträgt ca. 1.000 km. An der Nord und Ostküste ist diese großteils felsig mit einzelnen Sand- und Kiesbuchten. Oft malerisch, teils wegen Bahn und Küstenstraße aber schwer zugänglich. Die Südost und Südküste ist meist flach und bietet auch längere Sandstrände. Im Westen wechseln flache Abschnitte, Lagunen-Landschaft und Steilküste mit tolle Sandbuchten.


Die Auflistung beginnt in Palermo und verläuft im Uhrzeigersinn.


Die Nordküste

Palermo, Mondello

Am breiten Sandstrand im Nobelvorort von Palermo sieht man und wird gesehen - so gesehen ganz interessant. Liegestühle, Eisdielen. Restaurants, Clubs und ein Spielkasino mitten im Meer - wer nur Ruhe und Erholung sucht ist hier falsch - für alle anderen ist die Beach-Szene jedenfalls einen Besuch wert.


Tipp: Lascarie, Spiaggia delle Salinelle

Am breiten und gut 10 km langen Sandstrand unterhalb der Ortschaft Lascari gibt es selbst in der Hochsaison viel Platz und kaum Liegestuhl-Reihen. Weil auch sie "anderes" sind - ist nicht ein freier Strand-Abschnitt sondern die Luxusliegen auf unserem Foto abgebildet.


Cefalù, Baden vor historischer Kulisse

Der 3 km lange Strand hat zwischen den Schirmreihen genügend frei Abschnitte. Von dem feinen Sandstrand mit seiner langen Uferpromenade (lungomare) blickt man auf La Rocca, den markanten Burgberg und die malerische Altstadt mit dem mächtigen Normannendom. Einen schönen Badplatz und tolle Fotomotive findet man auch am dem kleinen Stadtstrand am alten Hafen.


Tindari, Laguna di Oliveri

Auf dem Capo Tindari liegt eine griechisch-römische Ausgrabungsstätte und eine relativ moderne Pilger-Kirche mit der wundertätigen Madonna Nera, darunter ein Traumstrand: die Lagunen von Oliveri - weisser Sand- und Kiesstrand & türkisblaues Wasser. Alle drei Orte können mit einer Wanderung kombiniert werden.


Die Ostküste

Scaletta, Ali Terme, Santa Teresa, Letojanni

Die drei langgezogenen Straßenorte zwängen sich durch felsige Kaps getrennt an die wilde Steilküste der Peloritani-Berge. Die Bausubstanz ist großteils aus den 70iger Jahren, die Strände aber ansprechend auch wenn die "unendliche Weite" des Ionischen Meeres durch die Küste Kalabriens gegenüber stark begrenzt wird. Wenig Platz zum träumen, aber irgendwie trotzdem sympathisch.


Isola Bella (Mazzara/Taormina)

Zu der "Schönen Insel" führt von Mazzaro eine Treppe hinunter. Von Taormina nach Mazzaro fährt man am besten mit der Seilbahn. Die Isola Bella ist ein Naturreservat und kann nur mit einer Führung erkundet werden. Fazit: malerisch aber irgendwie nicht viel mehr als der kürzeste Zugang zum Meer vom Taromina.


Giardini Naxos

Sehe und gesehen werden, eine sehr lange Strandpromenade, Liegestuhlreihen, Eisdielen, Bars und alles was Bade-Touristen sonst begehren. Der Blick auf Toarmina und den Ätna sind aber jedenfalls wunderschön..


Tipp: San Marco

Unweit (südlich) von Giardini Naxos unterhalb der Ortschaft Fiumefreddo gelegen und deshalb umso erstaunlicher, dass der 8 km lange Strand wesentlich weniger frequentiert ist. Es gibt nur wenige Lidos (Liegestuhl-Abschnitte)und selbst in der Hochsaison findet man ausreichend Platz. Erfreulicher Weise hinter dem Srand keine Hotelanlagen, sondern eine Pineta.


Plaja di Catania

Südlich von Catania erstreckt sich der 8 km lange Stadtstrand von Catania, der mit zunehmender Entfernung zur Stadt zunehmend schöner wird. Anschließend beginnt das sumpfinge Mündungsgebiet des Fiume Simeto. Das Naturreservat hat einen schönen Sandstrand, ist aber schwer zugänglich - gut so, hier sollen nicht Touristen sondern Zugvögel rasten.


Der Südosten

An dem gesamten Küstenabschnitt südlich von Siracusa bis Scoglitti erstecken sich zahlreiche, ausgedehnte und für Mitttelmeer-Verhältnnisse ansprechende Sandstrände und Dünenstrände.


Fontane Bianche

Der gleichnamige Ort ist denkbar unatraktiv und einen öffentlichen Strand-Zugang muß man erst mal suchen. Die Liegestuhlreihen einiger Club-Hotels nehmen gut 3/4 der Bucht ein, aber am südichen Ende findet man einen tollen, freien Abschnitt und für Kids daneben gleich noch einige Kletterfelsen..


Marina di... Noto, Modica, Ragusa

Bein den Marina-Orten handelt es sich um Ferienhaus-Siedlungen, die als Ortsteil der namensgebenden Städte gelten, die selbst alle ein Stück im Inland liegen. Die Strände selbst sind O.K. - Marina di Modica sogar sehr schön, die Orte vermutlich nur wenn man selbst dort ein Häuschen besitzt.


Tipp: Donnalucata, Plaja Grande, Sampieri

Zu den schönsten Stränden im Südosten bzw. auf ganz Sizilien zählen die Dünenlandschaft von Sampieri und der ebenfalls als Schutzzone fungierende Plaja Grande (Foto).


Die Südküste


San Leone / Scala dei Turchi

San Leone nennt sich ein ansprechende Sandstrand bei Agrigento. Die Türkische Treppe (Foto) liegt weiter westlich und ist nicht nur wegen dem Strand sondern besonders wegen den knallweißen, treppenartigen Kreidefelsen ein beliebter Fotostop von Touristen.


Tipp: Eraclea Minoa

Unterhalb der Runinen der antiken Stadt liegt von Pinenwald und Kreidefelsen geschützt der Sandstrand von Eraclea Minoa. Im Sommer erwacht dort unten ein kleines Küstendorf zum Leben, in der Nebensaison ist sehr wenig los. Am Campingplatz kann man im Pinienwald direkt am Meer zelten bzw. mit dem Womo stehen. Mit dem beiden angrenzenden Naturreservat-Stränden von Torre Salsa und Orientata Foce del Fiume Platani ein sehr genialer Ort.


Selinunte / Marinella

Zu Füßen der archelogischen Zone erstreckt sich ein langer Sandstrand. Durch ein Pinenwald erreicht man den meist ruhigeren, westliche Abschnitt.


Die Westküste


Tipp: San Vito lo Capo

Der kleine, sympathischer Badort hat afrikanischen Flair und einen genialen, weißen Sandstrand - am Ende der malerische "Zuckerhut" Monte Monaco. Der Strand Bue Marino wurde von der Zeitschrift "Leambiente" zum spiagge più belle d'Italia (dem schönsten Strand Italiens) 2015 gewählt. Westlich bei Camping El-Bahira gibt eine lange Klippe mit perfekten Kletterwänden (mit Bohrhacken) direkt über dem Meer.


Tipp: Parco lo Zingaro

Die idyllischen Sand- und Kiesbuchten an der Steilküste des Zingaro Naturparks sind ein absulutes Highlight. Eine intakte Küstenlandschft, kristallklares Wasser und weil man nur zu Fuß hinkommt ist in der Regel sehr wenig los. Ohne Wanderung, direkt ins Wasser springen können Sie am aussichtsreichen Kiesstrand von Scopello.